Die Karl-Gottlob-Todt-Büste sieht man auch hinter dem
Freiberger Tor. K.G. Todt (1803 - 1852) wurde 1832 zum Bürgermeister
von Adorf gewählt. Als Abgeordneter des sächsischen Landtages (1836)
und als Geheimer Regierungsrat in Dresden (1848) galt er als Gründer
der liberalen radikalen Opposition..
Die sogenannte Obere Stadt wurde auf Anweisung von Kurfürst Ernst
und Herzog Albrecht von Sachsen in den Jahren 1477 - 1542 mit einer
festen Stadtmauer versehen. Sie bestand letztendlich u. a.
aus drei Toren, vier Türmen und fünf Basteien. Trotz
kriegerischer Zerstörungen sind heute noch etliche Reste vorhanden.
Der Marktplatz ist einer der schönsten des Vogtlandes.
Schon im 13. Jahrhundert in seiner heutigen Größe entstanden (1996
neu gestaltet), stellt er sich immer noch mit einer Ausdehnung von
231 Meter als längster Marktplatz des Vogtlandes seinen Besuchern
vor. 
Am oberen Marktplatz befindet sich das Rathaus.
Es wurde 1895/1896 in Anlehnung an Renaissanceformen errichtet. Am
Giebel erfolgten bauliche Veränderungen aufgrund der Beschädigungen
im 2. Weltkrieg. Das Rathausportal besteht aus vielen
Stuckelementen.
Der 1999 aus Granit gefertigte Euregio-Brunnen weist auf
die drei Regionen Böhmen, Bayern und Sachsen hin. Der Granit stammt
aus der jeweiligen Region.
|